4 Quick-Tipps für bessere Portraits (egal ob mit Smartphone oder Kamera)

Du bist mit deinem Partner oder Freunden unterwegs, ihr wollt euch gegenseitig fotografieren, aber irgendwie wird das nicht so wie ihr euch das vorstellt.
Dieser nette Schnappschuss von mir ist ein wunderbares Negativ-Beispiel, was man so alles falsch machen kann: Augen zusammengekniffen, Schatten im Gesicht und meine Beine sehen noch viel kürzer aus, als sie sind.

Damit es beim nächsten Mal besser klappt, habe ich folgende Tipps für dich, um diese häufigen Fehler bei Portraits zu vermeiden. Und wie du am Beispiel ganz oben siehst, kannst du hübsche Fotos auch mit deinem Handy machen 😉
  1. Wolken und Schatten sind dein Freund

„Oh die Sonne scheint so schön, stell dich doch mal dahin, ich mache ein Foto von dir.“ Wie sehen diese Fotos aus? Du hast die Augen zu oder stark zusammengekniffen und Falten zwischen den Augenbrauen, weil die Sonne dich blendet. Außerdem werfen Nase und Augenhöhlen dunkle Schatten ins Gesicht (siehe mein Beispiel oben).

Ja richtig, Sonnenschein ist nicht unbedingt gut für ein Foto.

Also wenn ihr ein entspanntes Lächeln fotografieren wollt, stellt euch (oder die zu fotografierende Person) in den Schatten, sodass sie nicht geblendet wird. Somit gibt es auch keine Schlagschatten von der harten Mittagssonne im Gesicht. Wenn es bewölkt ist, hat sich das Problem sowieso erledigt und ihr habt die besten Bedingungen für ein hübsches Portrait 😉

  1. Helle Flächen im Hintergrund vermeiden

Nun hast du dein Model in den Schatten gestellt und der Hintergrund wird hell von der Sonne erleuchtet. Was passiert? Die Person wird zu dunkel, der Hintergrund zu hell. Am besten fotografiert man eigentlich wenn es bewölkt ist, dann muss man auch keinen Schatten suchen und alles ist gleichmäßig hell.
Wenn die Sonne stark scheint (z.B. zur Mittagszeit) dann suche eine Stelle, wo auch der Hintergrund im Schatten bzw. relativ dunkel ist, somit wird dein Foto im Vorder- und Hintergrund richtig belichtet.
Denke daran, dass der Betrachter immer zuerst auf den hellsten Fleck im Bild schaut, das sollte im Idealfall das Gesicht der Person sein.

  1. Sei nicht so faul, geh auch mal in die Hocke 😉

Kennst du diese Bilder, bei denen man plötzlich super kurze Beine hat? (So wie bei meinem Beispiel oben.) Das liegt daran, dass die meisten einfach auf Brust- oder Augenhöhe fotografieren. Damit die Beine länger aussehen, solltest du jedoch aus der Hocke fotografieren. Glaub mir, das macht einen mega Unterschied – probier es einfach aus.

  1. Hör auf zu Posen und fotografiere Momente

Wenn du deine Kamera oder dein Handy sowieso zur Hand hast, dann fotografiere deine Freunde oder Familie doch einfach mal ohne ein „So und jetzt alle in die Kamera lachen.“ Fotografiere sie, wenn sie nicht damit rechnen und am besten wenn sie gerade Spaß haben. So bekommst du ein echtes Lachen und kein eingefrorenes Grinsen. Außerdem ist es auch schön, wenn man nicht immer in die Kamera schaut oder lacht, wie bei diesem Beispiel von Janine & Arnaud:


Ich hoffe diese einfachen Tipps haben dir geholfen, lasse mir gerne ein Feedback da ☺

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